Adresse
Hermann-Josef-Krankenhaus
Tenholter Strasse 43
41812 Erkelenz
Tel.: 0 24 31 / 89 0
Fax: 0 24 31 / 89 22 18
info@hjk-erkelenz.de
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Geschichte
Die Hermann-Josef-Stiftung wurde im Jahre 1867 von dem Erkelenzer Notar Hermann-Josef Gormanns begründet. Schon 1864 übte man hier ambulante Krankenpflege aus.
1871 entstand das erste Krankenhaus aus dem Stiftungskapital von 60.000 Talern. Nach der Kriegszerstörung im Jahre 1945 wurde das Krankenhaus wiedererstellt. 1988 erfolgte die Übernahme des Krankenhauses Immerath.
Kathrinchen Hardy vermachte 1966 ihr Vermögen der Stiftung als Grundstock für ein Altenheim. 1976 erfolgte die Fertigstellung und Eröffnung des Hermann-Josef-Altenheims.
05.03.1867 Testamentarische Stiftung 60.000 Taler „zur Unterstützung nicht begüteter namentlich der arbeitenden Klasse und der Dienstboten in Krankheitsfällen und in hülflosem Alter, sowie zur Erziehung verwaister Kinder",7 Gärten am Zehntkamp und ein in Oestrich gelegenes Wohnhaus mit Garten und Stallungen
16.04.1867 Hermann-Josef Gormanns stirbt
26.04./07.05.1867 Paraphierung und Veröffentlichung des Testaments
03.03.1869 Landesherrliche Genehmigung der Hermann-Josef-Stiftung
11.09.1869 1. Statut der Hermann-Josef-Stiftung für die katholischen Armen der Pfarre Erkelenz
19.10.1869 Grundsteinlegung für das Hermann-Josef-Stift am heutigen Zehnthofweg
03.10.1871 Feierliche Eröffnung des Krankenhauses und Übernahme durch die Genossenschaft der „Armen Dienstmägde Christi" Dernbach
01.01.1872 Erstmalige Aufnahme von Patienten gemäß Statut der Hermann-Josef-Stiftung
1898 Größerer Anbau durch Nachstiftungen
15.08.1914 Umwandlung in ein Kriegslazarett
1928 - 1929 Modernisierung des Krankenhauses
1944 Evakuierung des Krankenhauses nach Querfurth (Sachsen)
23.02.1945 Zerstörung des Krankenhauses durch einen britischen Luftangriff
15.07.1945 Rückkehr aus der Evakuierung und notdürftige Unterbringung in der Martin-Luther-Schule in Hückelhoven
08/1945 Einrichtung eines Notkrankenhauses im Kindergartengebäude an der Westpromenade
01/1949 Ratsbeschluss zum Neubau eines Krankenhauses auf dem Grundstück Tenholter Straße / Goswinstraße
01.09.1950 Einzug der Schwestern aus dem Kloster der Zellitinnen zur Hl. Maria in der Kupfergasse
09.09.1950 Inbetriebnahme des 1. Bauabschnitts (Innere Abteilung mit 36 Betten)
08/1952 Auflösung des Notkrankenhauses
1954 Bau des heutigen Verwaltungstraktes mit Kapelle
1957 - 1959 Erweiterung des Hauptbettentraktes um 53 Betten
1961 - 1963 Aufbau eines weiteren Geschosses (32 Betten, gynäkologisch-geburtshilfliche Abteilung)
04/1967 Rat der Stadt regt Neubau eines Altenheimes an
09.05.1969 Beschluss des Kuratoriums zum Bau eines Altenheimes
03/1974 Baubeginn
01.03.1975 Beendigung des Schwesterngestellungsvertrages mit dem Orden der Zellitinnen
15.01.1976 Eröffnung des Hermann-Josef-Altenheims mit 102 Plätzen
15.10.1976 Genehmigung einer Kooperationsvereinbarung mit dem Krankenhaus Immerath
01.01.1988 Übernahme des Krankenhauses Immerath von der Ordensgenossenschaft der Töchter vom hl. Kreuz e.V. Düsseldorf mit 100 Betten / Einrichtung einer Geriatrie
01.01.1996 Gründung eines ambulanten Pflegezentrums
01.01.1997 Eröffnung einer geriatrischen Tagesklinik mit 10 Plätzen
16.12.2003 Einweihung eines Erweiterungsflügels mit zwei Krankenpflegestationen / Einrichtung einer zentralen Notfallaufnahme und Ambulanz
01.12.2004 Erweiterung um eine Klinik für Kardiologie mit Herzkathetermessplatz
05.12.2005 Beginn des Neubaus für die Betriebsstelle Immerath in Erkelenz-Mitte
01.01.2007 Ernennung zum Brustzentrum des Landes NRW
01.01.2008 Eröffnung eines medizinischen Zentrums am Hermann-Josef-Krankenhaus
30./31.03.2009 Umzug des Krankenhauses Immerath nach Erkelenz
08.02.2010 Beginn der Aufstockung des Gartentraktes (D-Trakt) um 2 Geschosse
01.04.2010 Ernennung zum akademischen Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen



