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Geschichte

Die Hermann-Josef-Stiftung wurde im Jahre 1867 von dem Erkelenzer Notar Hermann-Josef Gormanns begründet. Schon 1864 übte man hier ambulante Krankenpflege aus.

1871 entstand das erste Krankenhaus aus dem Stiftungskapital von 60.000 Talern. Nach der Kriegszerstörung im Jahre 1945 wurde das Krankenhaus wiedererstellt. 1988 erfolgte die Übernahme des Krankenhauses Immerath.

Kathrinchen Hardy vermachte 1966 ihr Vermögen der Stiftung als Grundstock für ein Altenheim. 1976 erfolgte die Fertigstellung und Eröffnung des Hermann-Josef-Altenheims.

Die Klinik 1867, zerstört durch Luftangriff
Die Klinik 1867, zerstört durch Luftangriff

 

Die Klinik im Jahr 1952 kurz nach Inbetriebnahme des 2 . Bauabschnittes
Die Klinik im Jahr 1952 kurz nach Inbetriebnahme des 2 . Bauabschnittes

 

Die Klinik mit Verwaltungsgebäude um 1960
Die Klinik mit Verwaltungsgebäude um 1960

05.03.1867 Testamentarische Stiftung 60.000 Taler „zur Unterstützung nicht begüteter namentlich der arbeitenden Klasse und der Dienstboten in Krankheitsfällen und in hülflosem Alter, sowie zur Erziehung verwaister Kinder",7 Gärten am Zehntkamp und ein in Oestrich gelegenes Wohnhaus mit Garten und Stallungen

16.04.1867 Hermann-Josef Gormanns stirbt

26.04./07.05.1867 Paraphierung und Veröffentlichung des Testaments

03.03.1869 Landesherrliche Genehmigung der Hermann-Josef-Stiftung

11.09.1869 1. Statut der Hermann-Josef-Stiftung für die katholischen Armen der Pfarre Erkelenz

19.10.1869 Grundsteinlegung für das Hermann-Josef-Stift am heutigen Zehnthofweg

03.10.1871 Feierliche Eröffnung des Krankenhauses und Übernahme durch die Genossenschaft der „Armen Dienstmägde Christi" Dernbach

01.01.1872 Erstmalige Aufnahme von Patienten gemäß Statut der Hermann-Josef-Stiftung

1898 Größerer Anbau durch Nachstiftungen

15.08.1914 Umwandlung in ein Kriegslazarett

1928 - 1929 Modernisierung des Krankenhauses

1944 Evakuierung des Krankenhauses nach Querfurth (Sachsen)

23.02.1945 Zerstörung des Krankenhauses durch einen britischen Luftangriff

15.07.1945 Rückkehr aus der Evakuierung und notdürftige Unterbringung in der Martin-Luther-Schule in Hückelhoven

08/1945 Einrichtung eines Notkrankenhauses im Kindergartengebäude an der Westpromenade

01/1949 Ratsbeschluss zum Neubau eines Krankenhauses auf dem Grundstück Tenholter Straße / Goswinstraße

01.09.1950 Einzug der Schwestern aus dem Kloster der Zellitinnen zur Hl. Maria in der Kupfergasse

09.09.1950 Inbetriebnahme des 1. Bauabschnitts (Innere Abteilung mit 36 Betten)

12.09.1950 Auszug der "Armen Dienstmägde Christi" Dernbach

01.08.1952 Inbetriebnahme des 2. Bauabschnitts (Bettenflügel mit 144 Betten und Operationstrakt)

08/1952 Auflösung des Notkrankenhauses

1954 Bau des heutigen Verwaltungstraktes mit Kapelle

1957 - 1959 Erweiterung des Hauptbettentraktes um 53 Betten

1961 - 1963 Aufbau eines weiteren Geschosses (32 Betten, gynäkologisch-geburtshilfliche Abteilung)

1964 - 1966 Bau eines Schwesternheimes an der Goswinstraße - 56 Heimplätze

05.05.1966 Kathrinchen Hardy verstorben. Sie vermacht ihr Vermögen als Grundstock zum Bau eines Altenheimes

04/1967 Rat der Stadt regt Neubau eines Altenheimes an

09.05.1969 Beschluss des Kuratoriums zum Bau eines Altenheimes

03/1974 Baubeginn

01.03.1975 Beendigung des Schwesterngestellungsvertrages mit dem Orden der Zellitinnen

15.01.1976 Eröffnung des Hermann-Josef-Altenheims mit 102 Plätzen

15.10.1976 Genehmigung einer Kooperationsvereinbarung mit dem Krankenhaus Immerath

01.01.1988 Übernahme des Krankenhauses Immerath von der Ordensgenossenschaft der Töchter vom hl. Kreuz e.V. Düsseldorf mit 100 Betten / Einrichtung einer Geriatrie

01.01.1996 Gründung eines ambulanten Pflegezentrums

01.01.1997 Eröffnung einer geriatrischen Tagesklinik mit 10 Plätzen

01.01.2000 Eröffnung eines stationären Hospizes mit 11 Bewohnerplätzen

16.12.2003 Einweihung eines Erweiterungsflügels mit zwei Krankenpflegestationen / Einrichtung einer zentralen Notfallaufnahme und Ambulanz

01.12.2004 Erweiterung um eine Klinik für Kardiologie mit Herzkathetermessplatz

05.12.2005 Beginn des Neubaus für die Betriebsstelle Immerath in Erkelenz-Mitte

01.06.2006 Einrichtung eines Palliativ-pflegerischen Hausbetreuungsdienstes in Kooperation mit der Hospizgruppe „Regenbogen"

01.01.2007 Ernennung zum Brustzentrum des Landes NRW

01.01.2008 Eröffnung eines medizinischen Zentrums am Hermann-Josef-Krankenhaus

30./31.03.2009 Umzug des Krankenhauses Immerath nach Erkelenz

08.02.2010 Beginn der Aufstockung des Gartentraktes (D-Trakt) um 2 Geschosse

01.04.2010 Ernennung zum akademischen Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen